Inselleben

Aktuelles und Geheimtipps frisch von der Insel.
Abfall vermeiden ...
... mit Recup-Bechern

Etwa 2,8 Milliarden Einwegbecher werden jährlich für den Coffee-to-go verwendet  und allein damit 40.000 Tonnen Müll produziert. Das muss nicht sein, dachte sich das Start-up-Unternehmen Recup und entwickelte ein Pfandsystem für wiederverwendbare Kaffeebecher.

So geht’s:
Kaffee auf Sylt kaufen, einen Euro Pfand hinterlegen und den Becher entweder noch auf der Insel oder deutschlandweit bei den Recup-Partnern zurückgeben und den Pfand zurückbekommen. Obwohl: Die Becher in drei pastelligen Tönen und eigenem Sylt-Design sind sowohl optisch als auch haptisch so angenehm, dass man sie durchaus auch gerne mal behält...
Wer sie trotzdem los werden will, aber nicht weiß, wohin damit: An zehn zentralen Punkten der Insel gibt es so genannte Recup-Stelen:  Dort kann der To-go-Becher eingeworfen werden. Das Pfand kommt Sylter Naturschutzprojekten zugute.

Erfrischend einfach:
Sylter Leitungswasser

Wasser Plastikflaschenweise in die Unterkunft schleppen? Das kann man sich sparen – in jeder Hinsicht. Denn das Sylter Leitungswasser ist von bester Qualität, frei von Chemikalien und Schadstoffen – das kontrollieren Experten regelmäßig.
Das Wasser stammt aus einer eigenen Süßwasserblase, die sich in rund 80 Metern Tiefe im Geestkern der Inselmitte befindet. Sylter Wasser aus der Leitung zapfen vermeidet Plastikabfall und spart CO2, weil Transport, Logistik und Entsorgung der Flaschen entfallen. Geld spart man nebenbei auch – Like!

Und zu guter Letzt:
Mülltrennung

Was eigentlich tun mit dem Müll, der unsauf dem Strandspaziergang leider nicht selten vor die Füße geschwemmt wird?
Dafür gibt es jetzt z.B. am Strand von Westerland so genannte Strandgutboxen.
Ob Plastik, Glas, Papier, Restmüll: aufheben, rein damit, Deckel zu und sich über die gute Tat freuen.