König Kreuz

9. Oktober 2020

Die Gesichter von König Immobilien – Ole König

Wer sind eigentlich die Menschen hinter dem Unternehmen König Immobilien? Wo kommen sie her und wie ist ihre Faszination für die Immobilienbranche entstanden? In den kommenden Monaten möchten wir Ihnen die Gesichter von König Immobilien einmal persönlich vorstellen. Beginnen wollen wir heute mit dem Kopf des Unternehmens: Ole König. 

Wie fühlt es sich an, wenn man als Unternehmerkind auf Sylt groß wird? „Man weiß zu schätzen, dass die Herbstferien drei Wochen lang sind“, antwortet Ole König und lacht. „Das Geschäft hat unsere Familie schon immer stark geprägt – mit allen Vor- und Nachteilen. Meine Eltern konnten sich zwar die ein oder andere Großzügigkeit leisten, dafür waren sie gerade in den Sommermonaten stark in die Arbeit eingebunden – an Urlaub war in den Sommerferien in der Regel nicht zu denken.“

Das Immobiliengeschäft mit der Muttermilch aufgesogen

Gegründet wurde König Immobilien von Liselotte und Günter König, den Großeltern des heutigen Geschäftsführers. Seit 1967 befindet sich das Büro an seinem Standort in der Wilhelmstraße. Schon mit fünf Jahren hat Ole König seine Tage dort verbracht, wo er noch heute seine Arbeit erledigt. Hat mit Kinderfingern auf der Schreibmaschine getippt und sich von seinem Vater vorlesen lassen. „Ich habe aus meiner Kinderzeit ganz viele positive Verknüpfungen mit dem Immobiliengeschäft. Das hat mich geprägt und mir einen starken Familiensinn beschert. Darum war für mich immer klar, dass ich irgendwann einmal die Nachfolge bei König Immobilien antreten würde.“

In die weite Welt und zurück

Zuvor jedoch lockte die große, weite Welt: Ole König studierte Betriebswirtschaft in Dortmund und Madrid mit Schwerpunkt internationaler Konzernrechnungslegung und Wirtschaftsprüfung. Beim ehemaligen Ernst & Young Real Estate-Chef schrieb er über die Real Estate Investment Trust und mit einem Sylter Freund ging er auf Weltreise. „Ich war auf Sylt immer der Sohn von Immobilien-König. Es war schön, für eine Weile losgelöst zu sein und völlig frei. Aber irgendwann merkt man dann wieder, wie schön es zu Hause ist.

Der Generationswechsel

Ole König war gerade zwei Jahre Vorstandsassistent einer mittelständischen Unternehmensgruppe in Bielefeld, als seine Mutter anrief und ihm die Nachfolge anbot. „Am nächsten Tag habe ich direkt gekündigt, innerhalb von drei Monaten die Fortbildung zum Immobilienfachwirt absolviert und bin anschließend nach Hause gekommen.“ Für viele Familienunternehmen ist der Generationswechsel eine große Herausforderung. „Bei uns war es ein fließender Übergang. Natürlich habe ich viele Innovationen in das Unternehmen gebracht, aber auf der anderen Seite ist meine Mutter noch heute eine wichtige Beraterin.“

Auf Wachstumskurs

Zehn Jahre ist es her, dass Ole König das Ruder übernommen hat. In dieser Zeit hat sich die Branche sehr verändert: „Die Geschwindigkeit, mit der wir uns um die eigene Achse drehen, nimmt gefühlt jeden Tag zu. Die Menschen sind anspruchsvoller und unverbindlicher zugleich. Die Branche hat sich enorm professionalisiert, was nicht zuletzt den hohen bürokratischen Anforderungen an das Maklergeschäft geschuldet ist.“ Das Unternehmen König hat sich in dieser Zeit in allen Geschäftsbereichen entwickelt: Die Anzahl der Ferienwohnungen im Portfolio von König Appartement  ist deutlich gewachsen und mit “I love Sylt” ist eine Exklusivsparte eingeführt worden. Zudem hat König Immobilien zwei weitere Dependancen in Rantum und auf Föhr hinzubekommen und in der Innenstadt von Westerland entsteht gerade das „I love Sylt“-Hotel Terminus.

Mit voller Kraft

Und wie hat sich Ole König selbst über die Jahre verändert? „Ich bin gelassener geworden, nicht mehr so ein Heißsporn wie früher.“ Seine berufliche Leidenschaft für den Immobilienmarkt ist ungebrochen, am liebsten vertieft er sich heute aber in die Bauträgergeschäfte: „Häuser zu kreieren und zu bauen macht mir unglaublich viel Spaß.“ All diese Geschäftsbereiche können nur mit guten Mitarbeitern am Laufen gehalten werden, weiß der Unternehmer: „Den Wert meiner Mitarbeiter kann ich nicht hoch genug bemessen. Die gestiegenen Anforderungen kosten Kraft. Meinen Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sie diese Kraft entwickeln und aufbringen können, steht für mich an oberster Stelle, auch wenn man es nicht jedem recht machen kann.“ Und worin schöpft der Chef seine Kraft für die vielen Aufgaben? „Ich entspanne mich bei der Jagd. Das ist für mich mehr als nur ein Hobby – es gibt nichts schöneres, als in einer hellen Mondnacht auf die Pirsch zu gehen.“

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