König Kreuz
27. Januar 2020

Sturm auf Sylt: Heim und Garten windsicher machen

Wie Sie Ihr Grundstück auf Sylt vor Sturm schützen können

Am Morgen glitzert der Frost im Garten, die Strandkörbe am Strand wurden schon lange in die Winterpause geschickt, der Nebel zieht morgens über die Deiche und schon früh am Abend kann man die besonders malerischen Sonnenuntergänge am Strand beobachten: Eigentlich kann der Winter auf Sylt ziemlich schön sein. Genau so schnell wie die kalten Temperaturen kommt aber auch der erste Sturm der Wintersaison: Also was tun, wenn es stürmt auf Sylt?

Gartenmöbel und Dekorationselemente sicher unterstellen

Im Sommer entspannt es sich nirgends besser als im heimischen Garten auf der Sonnenliege – bei den windigen Verhältnissen im Herbst können Sonnenschirm, Gartenliege und Co. jedoch erheblichen Schaden anrichten, wenn sie vom Wind erfasst durch die Luft geschleudert werden. Auch verlängert es die Lebensdauer der Möbel, wenn diese im Winter trocken gelagert werden. 

Skulpturen, Kunstobjekte, Vogelbäder und Lichtelemente, die nicht absolut sturmfest montiert sind, sollten vor dem Sturm untergestellt werden. Ist der Garten für das nächste Unwetter optimal gesichert, lässt sich die Zeit sorgenfrei vor dem Kamin verbringen. 

Besonders auf Sylt: Strandkörbe windgeschützt halten

Vor den fegenden Winden sollten Haus- und Gartenbesitzer als erstes ihren Strandkorb sichern, denn er ist mit seiner Form besonders anfällig für Böen, die oft 100 Stundenkilometer überschreiten können. Benjamin Trautmann von Sylt-Strandkörbe weiß, wie man sein Sylter Gartenmöbel am besten sturmsicher aufbewahren kann: „Am besten ist der Strandkorb unter einer robusten Abdeckplane vor Wind und Wetter geschützt“, verrät der Experte. „Diese fixiert man mit einem Spanngurt und stellt den Strandkorb dann mit der Öffnung zur Hauswand. Auf diese Weise kann er nicht so leicht vom Wind erfasst werden.“ 

Schlanke hohe Blumenkübel bei Sturm vor dem Umkippen sichern

Ob Dünengras oder Blumen: Fast jede Terrasse wird mit Pflanzentöpfen verschönert, auch an Hauseingängen sind sie oft zu finden. Doch die windigen Verhältnisse bringen diese oft ins Schwanken: Kippen die Gefäße um, gehen sie meist zu Bruch, und auch die Bepflanzung kann großen Schaden nehmen. Kleinere Topfpflanzen sollten daher vor dem Sturm in der Garage, im Keller oder Haus untergebracht werden. Zu schwere Pflanzkübel können zumindest nahe an die Hauswand gerückt und dort dicht an dicht aufgestellt werden. So geben sie sich gegenseitig halt, wenn es doch mal richtig pustig wird. Was schon liegt, kann nicht umfallen: Sehr hoch gewachsene Kübelpflanzen, wie zum Beispiel Zypressen oder Rhododendren, können für die Dauer des Sturms auch samt Topf auf die Seite gelegt und fixiert werden. Bei dieser Sturmsicherung muss man allerdings besonders vorsichtig sein, da abgeknickte Zweige zu erheblichem Schaden an den Pflanzen führen können.

Sturm auf Sylt

Die Feuerwehr auf Sylt rät: Zäune, Dach und Gartenhütten bei Sturm sichern

Immer wieder rücken die Inselwehren während der Sturmsaison zu zahlreichen Einsätzen aus, um verschiedenste Dinge zu sichern. Inselwehrführer Wolfgang Kloth erinnert sich: „Vor etwas längerer Zeit hat sich während Sturm Christian eine Aluminium-Gartenhütte aus der Verankerung gelöst und drohte wegzufliegen. Wir konnten diese gerade noch rechtzeitig sichern.“ Doch nicht nur leichte Gartenhütten können sich bei den Starken Winden auf der Insel selbstständig machen: „Gerade Zäune, die sehr windanfällig sind oder auch leichte Sichtschutzwände an Terrassen sollten entsprechend festgespannt werden, damit sie nicht wegfliegen können“, so der Wehrführer. Neben den Gartenmöbeln und anderen beweglichen Elementen 

rät der Feuerwehrmann aber auch zu geschlossenen Türen und Fenstern: „Gartentore sollten gegebenenfalls gesichert werden, aber auch alle Fenster und Türen des Hauses sollten während eines starken Sturmes ungeöffnet bleiben.“ Übrigens: Wer es beim nächsten Sturm im Inneren gemütlich warm haben möchte, dem sei unser Beitrag Richtig heizen im Winter empfohlen. Auch der Blick aufs Dach des Hauses kann vor dem Sturm größere Schäden vermeiden: „Sollte sich mal eine Pfanne oder Schindel gelöst haben, muss diese Möglichst zeitnah wieder befestigt werden“, so Kloth. „Denn wenn der Wind erstmal eine Angriffsfläche hat, kann schnell ein größerer Schaden entstehen.“ Fotos: Sonja Rommerskirch, König AppartementSylt Connected.

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